Dienstag, 30. März 2010

Heute Morgen in der Zetung lass ich folgendes: "Kampf bis aufs Blut". Ein Artikel der sich mit den traditionellen Stierkämpfen in Spanien befasst.

Es ist eine Abart, sich gesellschaftlich zu treffen nur um zu sehen, wie ein Lebewesen auf unwürdigste Weise getötet wird. Im 21 Jarhundert sind solche Veranstaltungen längst nicht mehr zeitgemäß. Vor allem in Zeiten immer größerer Zensur von Gewalt in Computerspielen, TV und Internet gibt es tatsächlich Menschen, die so etwas als Kunst und Ästhetik verkaufen wollen. Man kann Stierkampf auch schwerlich als einen fairen Wettkampf bezeichnen, der Verlierer steht von vorn herein fest. Da hilft es auch nicht, dass die meisten Toreros von sich behaupten, ihren Gegner sehr zu achten und zu respektieren.

Trauriger Weise scheint der König von Spanien das ganze anders zu sehen. Er hält weiterhin große Stücke auf das rituelle Abschlachten der Bullen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Demonstranten in weiten Teilen Spaniens durchsetzen und die spanische Regierung ihren Gesetzentwurf zum gänzlichen Verbot von Stierkämpfen durchsetzt. Eines der größten Probleme daran könnte neben dem Widerstand der konservativen, "traditionellen" Fraktionen auch die Tourismusbranche darstellen, da die "nationale Fiesta" immer wieder mehrere Besucher aus dem Ausland anlockt und viel Geld in die Kassen Spaniens spült.

Es bleibt zu befürchten, dass das Wohl der Tiere hier wie so oft hinter ihren kommerziellen Wert gestellt wird.

auf bald!