Dienstag, 30. November 2010

Schnee, Tanz, Macht

Langsam laufe ich durch Schnee
gehe auf den weißen Wegen,
tanze auf gefrornem See
Fühle mich als würd ich schweben.

Da seh' ich wie ein kleiner Ast
vom vielen Schnee hängt tief herab,
befreie ihn von kalter Last
er hätt' es wohl auch selbst geschafft.

Montag, 15. November 2010

dunkle Schuhe, warm und weich
überm Boden leise schweben
Stein und Seide, gar zu reich
bleibt doch nichts fürs nächste Leben

Montag, 11. Oktober 2010

twitt0rn??

Es ist getan, man hat mir erklärt wie dieser komische kleine blaue Vogel funktioniert! Wer Lust hat, kann mir gern folgen:

d0kt4 ist der "Name".

so far !

Montag, 30. August 2010

zuhören

die erste Seite einer Idee

Wenn man langsam die Straße entlang geht, kann man die unterschiedlichsten und interessantesten Dinge aus den leicht geöffneten Fenster und den hin und wieder fahrlässig offen stehen gelassenen Türen hören. Wir wollen nun ein kleines Stück gemeinsam gehen. Vor einem hellen Haus mit dunklem Dach bleiben wir stehen und lauschen ein wenig. Könnte man uns hier normalerweise, vollkommen zu Recht, vorwerfen sehr unhöfflich zu sein, muss man uns an dieser Stelle zu gute halten, dass die Personen in diesem Haushalt derartig laut miteinander kommunizieren, dass sie ein Verhalten wie das unsere geradezu provozieren. Ohne uns weiter mit der moralischen Verwerflichkeit unseres Handelns zu belasten bemerken wir, dass eine hohe, vermutlich weibliche Stimme in Diskusion mit einer dunklen, vermutlich männlichen Stimme ist. Nie kann ich mich auf dich verlassen, es ist doch immer das selbe, wie letze Woche auch. Die hohe Stimme überschlägt sich fast. Du übertreibst wieder vollkommen das ist doch unfair, was hat das von letzter Woche nun hier schon wieder zu suchen, entgegnet die dunkle Stimme. Was stellst du dich immer so an, es sind doch nur Fische. DIESE FISCHE HATTEN MEHR IM KOPF ALS DU! Ein Knall dringt durch die Hauswände zu uns, wie Holz das auf Holz schlägt. Einmal, zweimal. Dann ist es ruhig. Wären unsere Ohren ein wenig besser, könnten wir vom einen Ende des Hauses ein leises Wimmern, vom anderen Ende das klicken eines Feuerzeuges erahnen. Das nächste Haus auf unserem Weg ist größer als das erste. Von der Straße, an der wir stehen, bis zur schweren Eingangstür ist es noch ein langer Weg, der von sich wiegendem Gras flankiert wird. Hohe, dichte Bäume stehen um das Haus und klingen im Wind wie das alzu entfernte Meer. Als wir uns umsehen, erkennen wir einen großen Wagen der mit seinen schweren Reifen den Kies aufschleudert und ihn schwer im weichen Gras fallen lässt. Die schwarzen Reifen halten und reissen dabei große Furchen in den Boden. Türen werden aufgerissen, zwei junge Stimmen steigen aus. Sie lachen, sind überdreht und betrunken. Nackte Füße drücken neben den Furchen ihre Abdrücke in den Kies, werden angehoben und bis zur hölzernen Treppe von teuren Schuhen getragen. Fast können wir hören, wie kurze Zeit später nackte Haut auf nackter Haut liegt. Ein kleines Stück wollen wir noch gehen.

BP²

نَهَاراً سَعِيْدَاً

Herr Sarrazin geht mir zwar unglaublich auf die Nerven aber ich möchte ihm keine weitere Plattform bieten... Ist ja nicht so, dass es nicht genug anderes gibt über das man sich aufregen könnte.

Wie beispielsweise das Vorhaben unseres Lieblingskonzerns BP, trotz des unglaublichen Erfolgs im Golf von Mexiko, innerhalb der nächsten Monate weitere Bohrungen im Mittelmeer durchzuführen.

Laut Aussagen der Website will BP sogar noch tiefer bohren. Welche Gefahren mit Bohrungen in derartigen Tiefen (2oo m) verbunden sind wird in diesem Interview sehr schön dargestellt.

Zu befürchten ist, dass all das immer noch zu weit weg ist, als das sich ein wirklich großer Teil der Bevölkerung ernsthaft darüber empört.

Sonntag, 29. August 2010

Momentaufnahmen bei Regen

sanft klopft der Regen ans Fenster - batz, batz, batz -

"Nimm deinen Realismus und geh woanders hin!"

"scheiße!"

"Das sieht cool aus auf dem Trampolin" - pong, pong, pong -

"Du glaubst gar nicht, wie hart er gerade ist!"

"Bastard!"

"Jetzt ma wat mit Titten!"

"Graupel?!?" - Gähn!

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Samstag, 28. August 2010

Tomaten...

Es ist viel zu früh. Trotzdem aufstehen. Muss sein. Schnell hoch, die Füsse raus. Sonst kommt der Schlaf wieder. In den Flur, dass Licht geht an. Es riecht nach... nichts, wie auch. Kurzer Blick an die Raufaser und weiter links um, in Richtung Bad. Im Flur geht das Licht aus, Schalter, im Bad geht es an. Auch im Bad riecht es nach... nichts. komisch. Zahnbürste, Zahncreme, Rätselheft und er, alle auf dem Klo. Schnell die Zähne waschen, dass Gesicht bürsten. Der Spiegel sieht müde aus. Wieder aus dem Bad raus, Licht aus. Der Spiegel hat wieder Ruhe. Durch den Flur, Licht an, Licht aus. Unten. Es riecht nach... Tomaten? Tür. Küche. Ja, Tomaten. 4 Tomaten liegen auf der Fussbodenheizung. Beim aufheben dringt Motorenlärm durchs Fenster. Die Tomaten sind unglaublich weich. Eine ist kaputt. Sie haben Gestern alles gehört.

Sie hat die Tomaten nach ihm geworfen. Die Tomaten sind noch da. Sie nicht.

Dienstag, 18. Mai 2010

Vegetarier sein....

Nun bin ich ja seit fast einem halben Jahr Vegetarier und ich dachte mir, ich erzähl mal warum.

Ich war immer schon einer der Menschen, die ihren Döner meist mit extra Fleisch gegessen haben und die ein Essen ohne Fleisch unbefriedigend fanden. "Fleisch ist mein Gemüse", den Spruch fand ich cool und Grillen ging ohne Salat auch deutlich besser. Ich war weit entfernt von einem bewussten Fleischkonsum. Ich habe sogar des öfteren mit einigen Vegetariern diskutiert und versucht ihnen klar zu machen, dass ihr Verzicht nichts bewirkt und die Tiere weiterhin sterben. Bei Witzen über Vegetarier habe ich mit am lautesten gelacht.

Nun die Frage, was hat mich dazu bewogen auf Fleisch zu verzichten. Ich glaube auch heute noch, dass ich wenig bis gar nichts dadurch ändern werde, dass ich Vegetarier bin. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass Richtige zu tun. Angefangen hat das ganze bei mir mit Peter Singer, einem bekannten Philosophen. Peter Singer beschäftigt sich in großen Teilen seiner Werke mit Ethik und auch speziell Tierethik. Was ich von ihm gelesen habe war und ist die Grundlage für meinen Vegetarismus.


Für mich stellt sich die Frage, was ein Tier derart vom Menschen unterscheidet, dass ich es züchten, mästen, sein Leben bestimmen, töten und essen darf. Wer Christ oder andersweitig gläubig ist wird erwähnen das wir "von Gott geschaffen/geliebt" sind und daher seine übergeordnete Stellung herleiten. Ich kann diese Ansicht nicht teilen und bin der Ansicht, dass es sich die Gläubigen hier ziemlich einfach machen. Aber das ist ein anderes Thema.
Wer nicht davon ausgeht, dass er seine übergeordnete Stellung nicht per Definition schon in sich trägt, bleibt es schuldig zu erklären, warum er sich dann übergeordnet verhält oder auch gar so sieht.
Ein beliebtes Argument ist hier der dem Menschen eigene Intellekt. Wir sind, unserem Verstehen nach, zu deutlich komplexeren Denkleistungen fähig als alle anderen Tiere. Heist das, wer intelligenter ist als der andere darf den Unterlegenen dominieren? Eine abgewandelte Form von der Dominanz des Stärkeren? Warum gilt das nicht auch für Beziehungen zwischen Menschen? Wo ist hier bitte die Grenze? In jungen Jahren sind kleine Kinder in ihren kognitiven Fähigkeiten nicht weiter, als einige der inelligenteren Tiere. Warum darf ich sie nicht dominieren? Wenn es nur der Intellekt ist, warum darf ich dann Schweine töten, während selbst dem Embryo eines Menschen von vielen schon "Menschenrechte" zugesprochen werden? Kann ich hier die Grenze ziehen? Wer den Intellekt als Trennungslinie zwischen Tier und Mensch zieht, begibt sich auf äußerst dünnes Eis. Gerne wird auch vom Potential eines Menschen gesprochen. Was aber ist mit schwer behinderten Menschen? Nur dadurch, dass ein Mensch nicht mit den selben Fähigkeiten geboren wurde wie man selbst, hat man noch lange nicht das Recht ihn zu benachteiligen oder ihn gar auszunutzen oder zu misshandeln. Das ist, hoffentlich, für die meisten Menschen selbstverständlich. Warum aber gilt das nicht auch für Lebewesen im Allgemeinen?

Jedes Tier hat das Bedürfnis zu leben. Der Mensch ist das einzige Tier, dass sich selbst willentlich und bewusst umbringt. Es stoßen hier zwei verschiedene Interessen aufeinander.

1. Mein Interesse das Tier essen zu wollen
und
2. Das Interesse des Tieres zu leben.

Meine Interessen können nicht per Definition mehr wert sein als die eines anderen, weder eines Menschen noch eines Tieres. Daher stellt sich die Frage, wessen Interesse schwerer wiegt. Ich muss kein Fleisch essen, um zu überleben. Ich habe in unserer westlichen Welt nicht einmal einen Nachteil, wenn ich Vegetarier bin, abgesehen von dem, dass ich auf den "Genuß" von Fleisch verzichten muss. Aber ist dieser egoistische Gedanke Rechtfertigung genug, um das Tier gegen seinen Willen zu töten? Für mich nicht.

Eine der tollsten Stammtischparolen noch kurz zum Schluß: "Die essen sich doch gegenseitig auch!"
Auf der einen Seite berufen wir uns auf unseren Intellekt, wollen uns dann aber hier doch wieder vermeintlich minder intelligente Lebewesen zum Vorbild nehmen? Viele Tiere sind im Gegensatz zu uns darauf angewiesen, andere Tiere zu essen. Nur so können sie ihr eigenes Überleben sichern. Ein Mensch braucht das längst nicht mehr und Fleisch nur aus Tradition zu essen ist auch pervers(Es ist schließlich auch keine Tradition, Frauen nicht wählen zu lassen). Abgesehen davon stimmt es, wir sind intelligenter als Tiere. Sie können nicht darüber reflektieren, ob es "richtig" oder "falsch" ist, den anderen zu essen. Daher können wir ihnen keinen Vorwurf machen und sie uns erst recht nich zum Vorbild nehmen.


so far und in aller Kürze!

Dienstag, 30. März 2010

Heute Morgen in der Zetung lass ich folgendes: "Kampf bis aufs Blut". Ein Artikel der sich mit den traditionellen Stierkämpfen in Spanien befasst.

Es ist eine Abart, sich gesellschaftlich zu treffen nur um zu sehen, wie ein Lebewesen auf unwürdigste Weise getötet wird. Im 21 Jarhundert sind solche Veranstaltungen längst nicht mehr zeitgemäß. Vor allem in Zeiten immer größerer Zensur von Gewalt in Computerspielen, TV und Internet gibt es tatsächlich Menschen, die so etwas als Kunst und Ästhetik verkaufen wollen. Man kann Stierkampf auch schwerlich als einen fairen Wettkampf bezeichnen, der Verlierer steht von vorn herein fest. Da hilft es auch nicht, dass die meisten Toreros von sich behaupten, ihren Gegner sehr zu achten und zu respektieren.

Trauriger Weise scheint der König von Spanien das ganze anders zu sehen. Er hält weiterhin große Stücke auf das rituelle Abschlachten der Bullen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Demonstranten in weiten Teilen Spaniens durchsetzen und die spanische Regierung ihren Gesetzentwurf zum gänzlichen Verbot von Stierkämpfen durchsetzt. Eines der größten Probleme daran könnte neben dem Widerstand der konservativen, "traditionellen" Fraktionen auch die Tourismusbranche darstellen, da die "nationale Fiesta" immer wieder mehrere Besucher aus dem Ausland anlockt und viel Geld in die Kassen Spaniens spült.

Es bleibt zu befürchten, dass das Wohl der Tiere hier wie so oft hinter ihren kommerziellen Wert gestellt wird.

auf bald!

Mittwoch, 3. Februar 2010

DIE Pizza

Holá !

Die erste Prüfung im neuen Studienfach ( Mediävistik ) ist nach kleineren Startschwierigkeiten erledigt und ich dachte mir ich berichte einmal kurz über ein lustiges Erlebnis meinerseits letze Woche.
Ich hatte nach der Uni beschlossen nicht mehr zu kochen, sondern endlich einmal die verlockend nah an meiner Haltestelle befindliche Pizzeria zu testen. Gesagt getan, ich betrat den Laden. Sofort kam ich mir vor, wie in einem der älteren klischee Mafia Filme. Am Tresen stand ein dicker Italiener in einem dunklen Trenchcoat, ca. zwischen 45-50 Jahren. Ich erkannte in ihm sofort den typischen Auftragsmörder und den Mann fürs Grobe. Etwas versteckt in einer Ecke saß "der Don". Ein Mann, sehr schick gekleidet, zwischen 65-70 mit einer immer noch guten Figur und einem sehr gepflegtem Äußeren. Bei ihm handelte es sich augenscheinlich um den Besitzer der Pizzeria. Als ich eintrat wurde ich kurz von beiden gemustert. Während der "Don" bald das Interesse an mir verlor, brüllte "fat Tony" ( der Mann fürs Grobe) etwas auf italienisch in Richtung Küche. Sofort kam eine entsprechende Antwort zurück gebrüllt und kurze Zeit später trat ein junger, sportlich kräftiger Italiener ein, der sich die Hände abwusch und mich freundlich und erwartungsvoll ansah.
Ich studierte die Karte und hatte noch nicht wirklich das gefunden was ich suchte, als er mich fragte, ob ich bereits wüsste was ich haben wolle. Da ich vor einiger Zeit Vegetarier wurde meinte ich: "Ich suche eine gute, vegetarische Pizza.". Er bot mir an, einfach eine für mich zusammenzustellen und ich sagte zu.
Dann ging es los. In typischer italienischer Manier wurde der Teig kunstvoll so lange durch die Luft geworfen, bis man dadurch eine Zeitung hätte lesen können. Belegt wurde die Pizza mit allem was der junge Italiener bei sich finden konnte. Spinat, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Peperoni, Oliven ( die musste er wieder runter nehmen, ich hasse Oliven), Pilze, Zuccini, Mais, Artischocken und natürlich Käse und Tomatensoße. Ich bin sicher, dass ich noch einiges vergessen habe. Das ganze dann schwungvoll in den Steinbackofen ( ich will auch so ein Teil ). Währenddessen kam ein Anruf rein den "fat Tony" entgegennahm("Pronto!"). Ein, zwei mal Nicken( am Telefon ), ein kurzer Grunzlaut und das Telefonat war beendet. Dem Don wurde in schnellem Italienisch Bericht erstattet und dieser nickte ebenfalls nur und verschwand im Hinterzimmer...
Nach diesem kurzen Ereignis war meine Pizza fertig, ich zahlte 8.50€ und ging glücklich nach Hause. Ich hatte leider den Fehler gemacht, mir nebst Oregano auch noch Knoblauch- und (richtig blöd) Chillisoße auf meine Pizza geben zu lassen. Für 8.50, wenn dann alles...

Nun, die Pizza war grandios und gänzlich sättigend. Etwas lästig war, dass ich erst ca. 3 Std. später keinen Durst mehr hatte und die Nacht darauf ständig zum Wasser lassen aufstehen musste. Dank Studiengebühren steht in nächster Zeit aber wohl eh kein weiterer Besuch in einer Pizzeria an.

so far ! d0k ;)

Dienstag, 19. Januar 2010

Mein Mitbewohner!

Zugegeben, ich bin bisher wirklich nicht der Fleißigste gewesen. Das liegt nicht etwa daran, dass nichts geschehen wäre, über das es sich zu schreiben lohnt. Vielmehr ist es die Angst, dem Ganzen nicht die passende Form verleihen zu können, die mich immer noch ein wenig zurückhält.

Worüber ich nun trotzdem etwas sagen wollte ist das äußerst amüsante Verhalten meines Mitbewohners. Zur kurzen Klärung vorab: Ich wohne in einem Keller mit Küche, Bad, Flur und Terasse. Selbige teile ich mir mit einem Mitbewohner und obwohl ich nun schon seit ca 5 Monaten hier wohne, habe ich ihn erst 2 Mal gesehen. Das hängt damit zusammen, dass er sowohl Schichtweise als auch auf Teilzeit arbeitet.

Bis vor kurzem konnte ich mir nur aufgrund weniger Anzeichen sicher sein, dass er auch wirklich hin und wieder hier wohnt.
1. Türen immer offen... (am liebsten die zum beheizten Badezimmer)
2. Klo ebenfalls offen, sprich Brille hochgeklappt.
3. unterschiedlichste Bodybuilder Zeitschriften im Bad.
4. ab und an ist das Bad unter Wasser gesetzt. ( er hatte geduscht)

Da er meist in der Kantine zu essen scheint, benötigt er die Küche eigentlich nicht. Er hat hin und wieder etwas Toastbrot im Kühlschrank ( ! ) und gelegentlich auch etwas Salami.

Dann bin ich vor wenigen Tagen wieder nach Düsseldorf gekommen und war verblüfft. Die Wohnung war wie geleckt. Von Oben bis Unten. Der Flur gesaugt, die Küche gewischt, sämmtliche Regale geordnet und abgewischt etc. etc. etc..
Im Bad hatte man Schwimmbad Feeling, so sehr roch es nach Reinigungsmitteln. Abends dann erklärte sich mir der ganze Umstand: Seine Freundin kam zu Besuch. Sobald sie da war, änderte sich auch die gesammte Lage. Ich war mir nicht nur sicher einen Mitbewohner zu haben, ich konnte dieser Tatsache auch nicht mehr aus dem Weg gehen. Seine Freundin, bestimmt eine nette Person, hat ein unglaublich lautes Organ, das sie auch mit wachsender Begeisterung einsetzte. Ich konnte nun fast jedes "Gespräch" der beiden von überall aus meinem Zimmer heraus mithören. Leider musste ich das auch. Der eventuell unterhaltsame Stalking Effekt blieb aus, da die beiden in einer mir fremden Sprache miteinander redeten...

Ich muss nun sagen das, obwohl ich dieser Frau nie begegnet bin, und ich auch nichts über sie weiß abgesehen davon das sie unglaublich gerne heiß, bei geschlossenem Fenster und mit 3L Duftölen duscht, ich doch froh bin, dass sie wieder weg ist.
Zugegeben der Aufräumeffekt war äußerst nett, aber Schlaf ist mehr Wert. :)

Mein Mitbewohner ist nun soweit auch wieder in seine alten Marotten verfallen, Klobrille hoch und Klopapier in die Duschwasserpfütze...

so far (=